Wadenvergrößerung
Viele Männer und Frauen sind der Meinung, dass sie trotz regelmäßiger und intensiver sportlicher Tätigkeit nicht das gewünschte Ergebnis erreichen können. Deswegen gibt es immer mehr Nachfragen nach Wadenimplantationen Eine wadenvergrößernde Operation mit Hilfe von Implantaten besteht aus der Einlage eines Silikonimplantates in einem Spalt. Dieses Implantat wird über den eigenen Wadenmuskel gelegt. Die Absicht von Wadenimplantationen ist, die Waden voller und muskulöser zu machen. Dieses Verfahren ist gedacht für den Patienten, der nicht mit seiner Wadenkontur zufrieden ist.

Der Eingriff besteht aus der Einlage von Implantaten aus Weichsilikon mit Sonderform. Diese werden mit einem kleinen Schnitt hinten in die Kniekehle eingelegt. Dieses Verfahren hängt von den Wünschen und/oder Bedürfnissen des Patienten ab. Die Implantate werden oft extra nach Maß gemacht. Manchmal werden zwei Implantate pro Bein angebracht, eins hinten und eins an der Seite. Diese Implantate gibt es in vielen Sorten und Größen. Der Eingriff wird meistens mit gleichen Prothesen an beiden Beinen ausgeführt. Sollten die Beine nicht die gleiche Form haben z.B. wegen einer Krankheit so wie Polio, dann kann in einem Bein ein extra nach Maß gemachtes Implantat eingelegt werden.

Ausgehend von Ihren persönlichen Vorstellungen und Ihren körperlichen Gegebenheiten werden Sie gemeinsam mit dem Chirurgen die gewünschte Größe bestimmen.

Die Ergebnisse sind sehr dauerhaft und halten, je nach persönlicher Veranlagung, viele Jahre.
Der Eingriff wird in der Regel stationär unter Vollnarkose durchgeführt. Die notwendigen Voruntersuchungen werden am Vortag Ihres Termins in der Klinik durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Sie übernachten einmal in der Klinik.
Als Raucher sollten Sie mindestens 4 Wochen vor Ihrem Termin Ihren Nikotinkonsum stark einschränken, um das Risiko von Wundrandnekrosen zu verringern. Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie außerdem auf Schmerzmittel verzichten, wie z.B. Aspirin, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden.Unmittelbar nach der Operation und während der nächsten Tage werden Sie durch den Druck der Implantate auf die Beine leichte Schmerzen empfinden. Außerdem wird es, wie nach jedem operativen Eingriff, zu mehr oder weniger starken Schwellungen und Blutergüssen kommen, die sich jedoch im Laufe von mehreren Tagen und Wochen wieder zurückbilden. Ein endgültiges Ergebnis kann je nach Ausmaß des Eingriffs erst nach einigen Monaten beurteilt werden Welche Risiken sind zu beachten?

Sind Sie allergisch wie z.B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder leiden Sie an anderen Krankheiten,
so müssen Sie uns das in jedem Fall mitteilen.

Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben
Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen,
so sollte eine Gerinnungsstörung schon einige Wochen
vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden.
Welche Komplikationen können entstehen?

Wie bei jeder Operation, kann es durch Wundheilungsstörungen zu unschönen Narben, dauerhaften Spannungen, Schmerzen und Blutergüssen sowie zu Infektionen kommen. Sobald Sie etwas Beunruhigendes feststellen, sollten Sie mit Ihrem Chirurgen darüber sprechen. Er berät Sie gerne ausführlich und informiert Sie gegebenenfalls über eine geeignete Nachbehandlung.

Welche Nachbehandlung ist erforderlich?
Für die erste Woche nach dem Eingriff wird Bettruhe empfohlen. Danach kann das Laufen langsam erhöht
werden. Das Narbengewebe nach der Operation ist
minimal und gut versteckt.

Allerdings spürt man nach dem Eingriff leichte Schmerzen und Unbequemlichkeit. Nach den Eingriff fühlen die meisten Patienten sich beim Laufen auf Zehenspitzen oder auf Stöckelschuhen wohl. Der Vorteil dieses Eingriffes ist, dass der Patient ein besseres Selbstbildnis bekommt und dadurch mit mehr Selbstsicherheit durchs Leben geht.
In den ersten Monaten fühlen sich alle Prothesen etwas “härter” an, aber schließlich werden sie sich geschmeidig anfühlen. In den ersten 6 Wochen müssen Sie tagsüber und nachts gut anschließende, feste elastische Strümpfe tragen. Die verwendeten Fäden sind meistens auflösbar. Sollten unauflösbare Fäden verwendet werden, so werden diese ca. 2 Wochen nach der Operation entfernt. Nach ca. 6 Wochen melden Sie sich nochmals in der Sprechstunde zur Kontrolle.
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Praxis Dr. Roddi
Franziskushospital
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52075 Aachen

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