Botulinum Toxin ist eine schnelle Antifaltenspritze mit der Wirkung eines Stirnliftings ohne Operation. Botulinum Toxin ist ein Präparat der Botulinumtoxin A - Type, eines natürlich vorkommenden Bakteriengifts, das schon seit Ende der 80er Jahre als Antifaltenmittel eingesetzt wird.
Schon seit Jahren wurde es bei Kindern mit Spasmen und Muskelverkrampfungen angewendet und man arbeitet schon seit Jahrzehnten ohne Komplikationen mit Botulinum Toxin. In Sonderfällen kann sogar Migräne mittels Botulinum Toxin behandelt werden.
Botulinum Toxin wird in einen Muskel injiziert; dadurch stoppt es die Signalübertragung zwischen Nerven- und Muskelzelle. Der Muskel wird drei bis fünf Tage lahm gelegt, und die Falte glättet sich. Botulinum Toxin wirkt hervorragend gegen Stirnfalten, vor allem gegen die Denker- und Zornesfalte zwischen den Augenbrauen. Auch an der Außenpartie der Augen hat man sehr gute Erfolge.
Obwohl Botulinumtoxin A giftig ist, ist die Botulinum Toxinspritze nicht gefährlich, denn es wird nur eine stark verdünnte, minimal konzentrierte Lösung injiziert.
Der Effekt hält 4 bis 6 Monate. Es gibt keinen Gewöhnungseffekt, wenn die Behandlung häufiger wiederholt wird. Ganz im Gegenteil. So wie bei einem Bein, das drei Monate lang eingegipst war, bildet sich der durch Botulinum Toxin gelähmte Muskel zurück. Wird dann die Substanz nachgespritzt, hält die Antifaltenwirkung sogar noch länger an.Ab etwa 30 Jahren ist Botulinum Toxin sinnvoll. Die Behandlung ist nicht schmerzhaft, höchstens kann die Haut ein wenig brennen. Manche Patienten klagen nach der Spritze über Kopfschmerzen und Müdigkeit. Nach der Behandlung darf man 4 Stunden die behandelte Stelle nicht reiben. Sonst gibt es keine Einschränkungen. Schwangere und Stillende sollten am besten kein Botulinum Toxin injizieren lassen, da über die Effekte auf die Entwicklung von Embryos, bzw. Babys wenig bekannt ist. Es sind keine Fälle von Allergien gegen Botulinum Toxin bekannt.